Von Bangkok nach Saigon 1

 

Da habe ich mir son MiniPC zugelegt und sehe mich schon als alter Sack, braungebrannt mit Erfrischungsgetränk auf der Veranda bei 30 Grad sitzen und über das Leben philosophieren.

Mal sehn, ob das auch wirklich so wird.

Jetzt wird’s reell. Ich sitze im Flieger und die Tochter, die übrigens immer noch eine gewisse Emotionalität beim Start des Fliegers entwickelt, sitzt neben mir.

Unser Trip hat schon was Außergewöhnliches: Thailand, Kambodscha und Vietnam sollen es werden. Und das alles in sage und schreibe 36 Tagen! Für uns der Hammer, weil: so lange aus dem Geschäft, ist schon mutig. Hätten wir n „Euro – Überschussproblem“, wäre die Einstellung: „Na und – sind wir eben nich da – sollen die Kunden doch sehen, wi´s ohne uns is.“

Aber es ist mehr. (Zumindest in der Planung) Wir wollen sehen, ob unsere Träume, länger weg zu bleiben, auch ihre Bestätigung finden. Ob sich die Zeit interessant füllen lässt, ob es den Reiz behält, oder ob Frust, Ärger  und Probleme nerven.

Ich bin ja der Freund der geschriebenen Worte und habe jetzt den „elektronischen Freund“ den ich mir immer gewünscht habe.  Ich habe 2002 n kleineres Notebook gesehen – auf einem arabischen Flughafen – nur, eben zu groß. Ich sagte  zu Gela, das mich das erst interessiert, wenn die Dinger kleiner sind. – So – nun muss ich ihn ja kaufen.

Reisevorbereitungen

Air Berlin war die günstigste Gesellschaft für den Flug nach Bangkok

Boarding nur, wenn ThaiVisum vorliegt. (?) Eigentlich gibt’s n Stempel in den Pass.

Also hin zur Botschaft in Berlin. Am 17.12. beantragt und am 30.12. zur Abholung kostenfrei bereit.

Das VietnamVisum haben wir schon.

36 Tage sollen es werden. Vom 4.1.- 9.2.2010.

Wir fliegen mit der Air Berlin. Man sagt ihr nur Gutes nach. Soll unter den „Billigfliegern“ der Beste sein. Billig? Naja – Für 914 Euronen nach Bangkok ist ja nun nicht gerade n Wühltischangebot.

Dafür haben sie in Tegel  ne eigene Halle, die angenehm eingerichtet ist, aber wohl zum Sommer nach der Eröffnung  des BBK Schönefeld, eingestampft wird. Die Berliner haben im Abreißen und neu bauen ja Tradition. Hauptsache es ist teuer. Tempelhof, Palast der Republik und unzählige Shoppingmalls. Nur die Mauer gibt’s noch nicht als Neubauprojekt.

Wir wurden gewarnt vor der Gepäckkontrolle. 20 kg plus 6 kg Handgepäck. Bei meinem kleinen Koffer wären das nur das Netbook und 3 Taschentücher. Ich habe n Beutel gewählt, der fast schon negatives Gewicht hat, aber Scheiße aussieht. Aber bei der Abfertigung hats keine Sau interessiert. Da hätte auch n kleiner Vietnamese drin sein können. Nur mein Netbook fanden sie Hip.

Der A 330 ist ok mit seinem  Sitzabstand. Nur bei den Bildschirmen hat man gespart. Die Bedienung ist wie beim Discounter: nett aber effizient. Der Ruf „Tee Tee Tee…“ kommt im Atemtakt. Wie beim indischen „Chai – Man“. In der Rücklehne war die Speisenkarte. Die Sylter „Sansibar“ reicht kulinarische Köstlichkeiten  – perfekt arrangierte Kreationen der  Legende– so zumindest schreiben sie selbst über sich. Die „Kultcurrywurst“ zu 6,50 € ist, bei einer Verzehrtemperatur unter der des eigenen Körper, wirklich ein Piratenstück. Da sind die Gynokoggen am Knackigsten. Der  Durchfall nach 30 Minuten beweist es. Gratis VSOP Cognac oder  Büchsenbier für  2,50 € – wer Extrawünsche hat, zahlt.

Aber unbezahlbar ist der  10 Stunden Direktflug von Tür zu Tür.

Bangkok 5.1. – 8.1.2010

Angekommen

Die Abfertigung im Neuen Airport ist in 20 Min abgewickelt und das Gepäck bei uns.

Das Hotel hatte wohl die Erreichbarkeit gewechselt – jedenfalls haben wir es erst durch die Information auf dem Flughafen wieder gefunden. 1.400,- Baht soll es kosten. Mit dem „Big –  Taxi“ geht es hin. Das Bigtaxi hat nen Gastank und fasst nur 2 Koffer, obwohl es ne Großversion von Toyota ist. Es hatte den Platz bereits für nen Gastank vergeben. Dafür wurde auch 30 % mehr verlangt. Bei den immer noch tollen Preisen juckt es ja nicht. 10,- € für 40 min Fahrt ist doch für deutsche Verhältnisse ok.  Das klappt wohl nur in einem schon bekannten Land: Die Zeit der Transformation von dem monoton funktionierenden Steuerzahler, dem Malocher an Band 23 zum Freien Erdenbürger, zum Marco Polo, dem Entdecker dauert nur ein paar Straßen  und  einer Lunge voll fremder bekannter Luft.

Wir wollen wieder ins „PG Watergate“. Nach dem 3. Mal hoffen wir auf ne Wiederholung der  Metamorphose. Es ist unser Sauerstoffzelt, das die Verwandlung abschließt. Die kleinen Mängel, der Stuhl, an dem man sich immer stößt, das Lächeln der Mitarbeiter, die sogar mit einer Floskel zu erkennen geben, das sie sich wirklich erinnern können.

Trotzdem wollen die Damen an der Rezeption 2.000,-  Bt.. Der Hinweis: am Flughafen sagte man 1.400,- wurde erwidert mit: „Ok, dann sind es 1.400,- Bath.“  Das ist Thailand! Man einigt sich – lächelt – und alle sind zufrieden. Werde es beherzigen. Es liegt ja noch viel vor uns an Kulturen und Situationen.

Aber jetzt zum Hauptthema der Reise: Dem Essen.

Suppe von der Straße, Kohlgericht, Nudeln, grüne Salate, saucen, dips– alles passt und schmeckt.

Hähnchenspieße, Pha Thai, gebackene Süßkartoffeln, Kanum jeen – Der perfekte Geschmack und die Frische – Einfach toll! Welch ein Vergleich zu Deutschland, wo man sich nicht traut zu würzen. Es geht bei uns oft darum, das alles gut gegart und angerichtet ist. Aber das Einregeln des Geschmacks der Speisen klappt hier fast immer. Dabei zahlt man für den Hauptgang 80 Cent. – Alf hatte 7 Mägen! Durch solch Essen kommt die Lust und Freude.

Es war schon seit archaischen Zeiten so: Schenke Essen und alle lieben dich. Selbst die exaltiertesten amerikanischen Familien liegen sich weinend in den Armen, wenn der Truthahn auf dem Thanks – giving – Tisch steht.

Die Thailändischen Strassenstände machen Neueinsteigern der wahren Landesgenüssen es einfach.

Die Stände sind recht sauber und krude Erscheinungen der Backpackerszene, die genüsslich die Soup schlürfen erwecken ein Gefühl der Neugierde. Von den vielen Magenverstimmungen kamen nie welche aus Bangkok. Wer auf der Straße pfuscht, wir verjagt oder steht zumindest allein da. Verdorbenes unsauberes Essen bedeutet den „Tod“ des Anbieters.

Was fällt auf beim Wiedersehen nach 3 Jahren?

Die Luft ist sauberer und man hat ne angenehme Fernsicht. In den Seitenstraßen sind keine Qualmwolken zu sehen und es  sind die Tuktuk´s verschwunden. Die bunten Taxen sind in der Überzahl. Auch Mopeds mit riesigen Kat – Auspuff  bestimmen den Verkehr. In Bangkok  – die „Stadt der Engel“, das pulsierende lebensfrohe Chaos, ist der Verkehr moderner geworden, aber auch nicht weniger. Zur Rushhour läuft man lieber oder bringt viel Zeit mit.

Die Menschen sind selbstbewusst und man fühlt ihren Stolz auf sich und das Land, auch wenn sie sich wiedermal politisch hauen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es geht alles so reibungslos ab.

Im Stadtbild fallen die russischen Touristen am ehesten auf.  Lautstarke  kleine Gruppen junger Leute oder geballt in der geschlossenen  Reisegruppe.  – Aber Bangkok assimiliert alles und jeden. Thailand ist stärker, als alle Einflüsse von außen. Das war immer schon so. Mit Geschick und Taktieren kamen sie um die Kolonialzeit und bewahrten auch in jüngeren Kriegsepochen immer eine Schweizer Geschäftstüchtigkeit zum Wohle der Nation. Redest du mit Einheimischen, beunruhigt sie eher der radikale Islam. Man versteht nicht, warum man sein schönes Leben für nen Sprengstoffgürtel tauscht. „Sie kennen ja gar keine Freude!“ Da preist unser  Taxifahrer schon eher die thailändische Einstellung: „No Money – no Honey“

Und schon wieder das Essen. Da hat der New Yorker Küchenchef, Globetrotter und TV – Ikone Anthony Bourdain unlängst Bangkok besucht und in seinem Bericht von einem unglaublichen Vorfall berichtet.

Es gibt einen „Fishmarket“, bei dem man, mit dem Einkaufwagen in der Hand, an den Ständen seinen Fisch auswählt, unter Hilfestellung einer netten Angestellten auch das passende Gemüse, um dann nach den Gang durch die Kasse, das alles von 12 Köchen, nach eigenem Wunsch zubereiten zu lassen.

Das Ganze ist wirklich ein pompöser Luxustempel. Es passen dort problemlos 500 Personen rein und es soll abends eng werden. „If swim it, we have it“ ist der Slogan. Es gibt sogar die Alaska Krabben mit Beinen, so stark, wie Kinderarme. ok – blöder Vergleich. Besser: Porrestangen – dann aber wirklich die Dicken. Der Oberkellner ist wohl auch eine Attraktion – ich glaube ihn als Kellner in „Good morning Vietnam“  gesehen zu haben. Da wollte er Nacktbilder von Antony Quinn. Er ist mehr der Eintänzer, denkt man. Aber knapp wähnt er sich unbemerkt, hat er den Tigerblick und in Slowmotion nimmt er alle Fehlungen und Mängel  auf, um sie sofort ausmerzen zu lassen. Wie krieg ich den nach Deutschland. Der Raum ist bewusst in den Chic der 60-ger gemacht. Es ist hier das Luxusviertel  von Bangkok.  Das hier der Geldadel den degustierten Rotwein schlürft, macht auch die Rechnung deutlich, die bei relativer Enthaltsamkeit die 35,- € pro Person schnell erreicht. Aber es war ein Erlebnis.

Nicht nur für Anthony ist es  interessant, wie schön sich die ehrliche Einfachheit eines Fischmarktes mit dem Gefühl des Genießens verbinden lässt. Der Fisch, frisch im Eis, mit einem klaren Auge, das bis zum Meeresgrund reicht,  ist der Schatz. Die Tintenfischarten, Krustentiere in außerirdischen Formen die Juwelen.  Weil wir Überzeugungsköche wissen, das gute Küche Kunst ist!

Kunst, die  nicht  Museum steht, weil sie vergänglich ist.  Der Fischmarkt mit dem Blaukrabben, den roten Babyhummer, den gelben Muscheln und grünen Algen ist der Farbkasten des Malers. Hier nimmt er die Farbe, von der er meint, das sie die richtige ist, Menschen begeistern zu können. Er vereint viele Künste in einer Person, arrangiert den Geruch und Geschmack der Meere. Die Menschen sensibel zu machen, ihnen seine Welt zu zeigen, ist seien Leidenschaft. Etwas zu schaffen, das 3-dimensional wird und Sinne anspricht, die ein Bild nie berührt. -Deshalb ist dieser Ort, ein Ort der Schöpfung.

Bei der Anfahrt zu dem Fischmarkt sahen wir ein endloses Band von Straßenküchen. Unser Fahrer sagte, dass er hier gern isst. Was für ein Geheimnis hat er da verraten!

 Klar, das wir am nächten Tag dort sind.

Das Restaurant ist ein schmaler Streifen am Straßenrand, bestehend aus einer Überdachung, Plastestühlen und Tischkonstrukte –mehr recht als schlecht. Abgewaschen wird in dem braunen Tümpel dahinter. Es ist mittelalterliches Ambiente. Reisegruppen würden erschrocken zusammenfahren, genau, wie die einheimischen Essenteilnehmer, als sie uns sahen. Das Essen, wurde in verbeulten Alutöpfen und Pfannen bereitgestellt. Fischköpfe mit Wasserspinatstielen – ein Muss! Aber nur vorsichtig! Ein Löffel. Wooow! Was ist das? Schmeckt ja besser, als die  Bouillabaisse letztens bei…….  Wer hier Mist kocht, steht allein da.  Ich habe hier das beste „Laab“ gegessen seit langen Zeiten:  Scharf, minzig-frisch, zitronig, saftig.

9 Gerichte und Obst kosten 0,80 € pro Person.  Wie schön verschieden ist doch die Welt.

Nun aber wieder zurück zur Reisewelt.

Die Hochbahn von Bangkok umgeht den Verkehr, weil sie eben ne Hochbahn ist. Nicht billig und recht japanisch. Die Prozedur des Ticketkaufs ist gar keine. Wenn man an unser „Fahrkartenverkaufssystem“ denkt, glaubt man nicht, dass man diese fast in Laufgeschwindigkeit über verschiedene Tarifzonen am Automaten bekommen kann. Das Deutsche System würde hier auch nicht funktionieren, weil die DB davon ausgeht, dass Reisende in jeden Fall promoviert haben und die Automatenkonstrukteure zeigen, das dem ebenbürtig sind.  Dienstleister? In einem Hochgebildeten Land klickt man sich durch die Kompliziertheit der Tarife und Links bis zum Ticket. Beginnt der Untergang des Abendlandes schon hier?

Die Hochbahn verbindet die wichtigsten Punkte und hat auch eine eigene Ebene geschaffen.

Man kommt bei den  Shoppingtempeln direkt in die erste Etage rein, ohne die Straße berühren zu müssen. Sie verbinden sich scheinbar selbst, wie in Las Vegas die Casinohotels.

Umgeben von 8-spurigen Straßen, auf denen wirklich garnix mehr geht. Der schnellere Weg wäre über die Autodächer. Wofür gibt es Enduros? – Aber was ist das? Da steht ein Kickboxring. Die Attraktion des MBK – Shopping Center.

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Viele stehen auf den Fußgänger – Skyway und betrachten aus der Höhe das Spektakel oder versuchen direkt vor dem Ring einen freien Platz zu erhaschen. Das „Sport-Stadion“ ist aus sich selbst gewachsen.  Man bleibt sehen und sieht zu: „Aua das war aber schmerzhaft – Aber ja – Er kommt wieder. Du – Der wendet den Kampf nochmal! – Boo, Sieger nach Punkten –hab ichs nicht gesagt?  Der „Rote“ macht das.“ – Das dieser Sport den jungen, kindhaften Kämpfern das Leben deutlich verkürzt und sie mit dem Geld, das sie erhalten im Alter nicht die Folgeschäden, bezahlen können, interessiert kaum einen. Sie träumen von Ruhm, Reichtum und Respekt. Wie ein Nationalheld werden die Besten auch tatsächlich verehrt.- Entertainment der anderen Art. Alles kann – nix muss!

Fahrt zum Busdepot für „nördliche Verbindungen“ und im Vorbeigehen hast du n Ticket für 4 € über eine Strecke von 4 Stunden Fahrzeit in der Tasche. Berufsbedingt starten wir um 3.30 Uhr.

Das sind die Augenblicke, die stimmen. Ich liebe die Momente, wenn eine Großstadt erwacht. Wenn es noch finster ist und die Kühle das Erwachen des neuen Tag begleitet. Die Vögel verkünden als erste die frohe Botschaft. Sind nur sie es, die sich der Magie des Augenblicks bewusst sind? Selbst die Gerüche sind anders. Die Stunde Null ist angebrochen.

Aber die gibt’s in der Stadt nicht. Da sind um 3 Uhr die Straßen voll mit  zielstrebig dahineilenden Menschen und quirligem Verkehr. Nur das permanente Hupen hat noch nicht den gewohnten Pegel. „The City doesn’t  sleeps“  ist mitnichten New York, sondern  Bangkok. Erst außerhalb der Stadt wird es leiser und man nimmt die Weite in den silbernen Stahlen der Morgensonne wahr.

Sianukville 2010

Sianouk Ville
Die Busfahrt ist optimal. Ruhig schwingt der Liner der südlichen Küste entgegen. Es ist sogar eine Toilette an Bord. Auf der Fahrt wird man gewahr, das der Boden hier so fruchtbar ist, das der stecken gelassene Spaten hier wirklich Blätter treiben würde. Die Schuld an der Fruchtbarkeit liegt nicht nur am Mekong, der die überall gestohlenen Sedimente hier ablagert. Üppige Vegetation zeugt davon, dass auch die Wasserversorgung stimmt. Auf der gesamten bisherigen Fahrt durch Cambodia, das sich mir dabei als Flachland gezeigt hat, war der Wasserspiegel durchschnittlich 50 cm tief, was die kleinen Weiher, die auf jedem Grundstück sind, belegen. Sie dienen als Brauchwasser zum Wäschewaschen, zur Bewässerung eines kleinen Gartens, zum Baden für die zahlreichen Kinder oder den Mutigen zum Zähneputzen.
Man ist immer schnell dabei zu sagen: Man – was könnten hier für Felder entstehen!
Sicher, wenn die Zeit reif ist und die Bedingungen da sind. Beglückungskonzepte für andere Völker hat der weiße Mann schon immer gehabt. Unter dem Argument der Verbesserung wurde es jedoch meist eher schlechter. Zumindest für die Mehrheit. Der Aufbruch der hier dämmert, kommt von den Kindern. Sie wollen versorgt werden, lernen, haben Ansprüche und somit die Chance auf eine „gewachsenen“, nicht aufgezwungenen Veränderung für ihr Land.

Auch hier, wie auf der gesamten Reise spüre ich, wie wichtig Visionen für eine Nation sind. Sie sind auch der Schlüssel für das Verstehen des Auf und Ab von Kulturen und Völkern. Die Geschichte ist voll davon. Es war auf den Straßen von Holland Euphorie und Lebensfreude zu spüren, als ihre Handelsschiffe, leichter und effizienter gebaut, als die der anderen, den nach den Spaniern kommenden Engländern, wichtige Kolonien abjagten und mit größerem Geschick Verträge aushandelten, die Reichtum ins Land brachte. Es entstanden neue Wirtschaftsbereiche, Forschung und Bildung boomten, ganze Prachtstädte entstanden, wie zuvor in Spanien, Portugal, England und Frankreich. Alle hatten ihren Aufstieg ähnlich hingekriegt. Der Lebensstandart stieg explosionsartig an. Immer begleitet von der „Vision“.
Das Ende setzte immer ein, wenn es nicht gelang eine neue tragfähige Vision zu schaffen. Und das war nicht nur im Römischen Reich so, auch Ägypter, Inka und viele andere Hochkulturen verfielen so.
Man spricht auch von moralischen verfall. Sicher gibt es auch noch andere Momente die zum Ende führten, aber das der schöpferische Antrieb einer Nation in der Anfangsphase stärker ist auf ihrem Höhepunktanders ist, ist unbestritten und kann an wohl jedem Land belegt werden. Es gilt die Frage: Finden wir rechtzeitig eine tragfähige Vision oder stehen wir gelähmt vor den Herausforderungen der Zeit?
Im Film „Strawberry Statement“ (Blutige Erdbeeren) stürmte der junge Student …., nachdem er gehört hatte, das seine Universität für den Vietnamkrieg forschte in des Büro des Dekan und endete in seinem Wutausbruch mit dem Satz: „Verdammt! Dieses Land hatte doch mal eine Vision!“

Ich mag das langsame Reisen, das zum Nachdenken anregt. Nach 2 Stunden ist Rast. Wir halten an einem Restaurant. Kaltes Bier und Softdrinks, exotisches Obst mit Frischegarantie für fast Nix. Ich sitze in Bus, trinke Whiskey / Cola und lese, das der Bus auch nach Vietnam – Ho Chi Min Stadt fährt. Der Bus hält irgendwo und wir müssen raus.
Das übliche Kontingent an Mopedtaxen, die auch bei 3 Personen und 80 kg Gepäck, meinen, das man sich ihnen anvertrauen sollte. Wir gelangen etwas komfortabler zu dem Tip unseres Drivers zu einem kleinen Bungalow – Resort am Meer. Der Weg geht über eine Straße, die wie ein ausgewaschenes Flussbett, steil nach unten abfällt. Bei dem Gefälle geben die Räder sogar im stehen nach. Also gibt es nur einen Weg, nämlich dem nach vorn.
Welch Überraschungen die Reisegötter immer wieder bereithalten.
Klein, preiswert und romantisch. Wir erleben ein Paradies. Liebevoll gepflegt, leichter Hippy – Charm. Blühende duftende Pflanzen. Dezenter Platz zum Abendessen 20 Meter von unseren Meerblick – Bungalow. Vielleicht 8 Häuschen insgesamt. Dann der Blick auf das Meer: eine Buch schiebt sich mit Palmen und langen Sandstrand ins Auge. Klischee der perfekten Art.
Nach wohl 10 Minuten ist die Pho – die vietnamesische Nudelsuppe – bestellt, der Wein steht auf dem Tisch und Gela ist bei der Massage. Was wäre eigentlich ein Leben ohne Mehrwertsteuer?
Aber es gibt wichtigere Fragen zu lösen: Kommt das Meer zurück oder geht es? Wird es am Abend Wolken zum Sonnenuntergang geben? Ist der Barrakuda so, wie ich denke? – nur das Rauschen des Meeres weiß es.
Erst ist es draußen – dann drinnen in dir. Im Körper. Das Meer ist hier deutlich, meditativ, angenehm – keine donnernde Brandung. Es ist „Gehirn – Ayurveda“

Ich werde abgelenkt vom Rauschen. Vier Asiaten sitzen vor mir an dem kleinen Tisch am Strand. Ich habe sie erst durch ihr Lachen wahr genommen. Eine grauhaarige würdige ältere Dame ist dabei. Sicher über 70 Jahre alt. Auf ihrem runden Tisch stehen je 1 Flasche Jameson, Cheevers Regal und Seagrams Whiskey. Ich traue meinen Augen nicht. Sie gießen lachend den Whiskey in ihr Bier. Das Rauschen in ihnen wird wohl später ein Anderes sein.
Das Meer überdeckt Stimmen, Tonlagen, Emotionen und Reizworte. Es ist ein Filter, durch den alles geht, um dann vom Gehirn neu sortiert zu werden nach Wichtig, Unwesentlich und Abfall. Das Meer reinigt, aber es erschafft auch. Plötzlich entstehen neue Ideen – Ansätze- Verbindungen.

Der Strand ist ein Bogen. Die rechte Seite von 15 % ist Bungalowresort, 50 % Badestrand mit Restaurants für einheimischen Touristen, der Rest für Backpacker gemischter Art. Man hatte großes vor mit dem Strand. Einflussreiche Regierungsbeamte kauften riesige Flächen des Bilderbuchstrandes und träumten vom schnellen Reichtum. Die Investoren hatten aber kein Interesse und blieben aus, da sie nicht an die versprochenen Gästeströme glaubten. Das Modell Ägypten – Pyramiden / Hugada – liess sich nicht auf Ankor Wat / Sianuk Ville übertragen. Dann wollten sie Strandabschnitte wenigstens an Investoren verpachten, was ebenso utopisch ist. Und so befindet sich der einzige und sehr schöne Küstenabschnitt, den Kambodscha zu bieten hat im Dornröschenschlaf. Sicher nicht lange.

Die erste Nacht hat es gebracht. Jemand schiebt dir die Beschallungsanlage von „AC DC“ ins Schlafzimmer und schaltet sie um 23 Uhr an. Die erste Frage ist: Wie heiße ich? Wo bin ich, ist die Zweite. Warum hat mich einer vor dem Krieg gewarnt? Kissen auf den Kopf bringen nicht die Punkte. In der Hoffnung, dass irgendwann da Schluss ist, warte ich bis 4, dann gibt’s draußen wohl Streit. Dann Ruhe.
Nach ein paar Stunden ist die Nacht zu Ende und auf dem Weg zur Frühstück, stelle ich fest, das die Boxen wirklich ca. 15 m von uns entfernt in einem schwarzen Strandpub namens „NEP“ mit speckigen Kissen als Mobiliar und Bergen von Müll auf dem Boden standen. Und der befindet sich am Ende der Zubringerstraße der Stadt. Es gibt 2 Geschäfte daneben. Beide handeln mit Spirituosen. Der „Jameson“ kostet hier nur noch 8,- $. Für den ganz billigen Fusel kriegt man dann hier wohl sogar noch Geld. Soviel zu Thema Zimmerwahl.

Wir ziehen um und kommen, mit Geschick um die gebuchte 2. Nacht. Unser neues Refugium wird gleich auf Schallbelästigung geprüft. Keine Bar in der Nähe. Alles schön, Bungalows in den Berg gebaut mit großer Terrasse. Blick auf Meer und Bucht, umgeben von Tropischer Kulisse. Hier war ein Naturliebhaber am Werke. Da der Preis stimmt (35,- $), ziehen wir um. Es ist der Teil des Strandes, der sich der Natur verschrieben hat. Jedes Resort ist ein romantischer Traum. Klein, überschaubar und mit märchenhaftem Ausblick. Man nimmt auf den gewollt überwucherten Terrassen an Flora und Fauna teil. Kann den Gecko bei der Arbeit zusehen, der Drachen – Raupe auf ihrem Weg durch die Abendsonne, den Ameisen beim Abtransport unseres Bungalows und dem Mangobaum beim Wachsen.

Im Resort – Restaurant „Aquarium“ stellen wir fest, das auch die Karte recht fantasievoll ist. Qualität stimmt auch. Wir werden auf Deutsch angesprochen. Ein 1,60 großer Endvierziger, der aussieht wir „Otto“ aus der Krimireihe „Ein starkes Team“ und auch sone Kodderschnautze hat, sorgt für Unterhaltung in den nächsten Tagen.
Ist er das, was man einen Lebenskünstler nennen kann? Er ist schon ne Weile hier, hat aber n Problem. „Ich bin Alki, aber richtig heftig“, plaudert er. Hat schon 2 Abstürze hier gehabt. Einmal, „da habe ich wohl im Suff was falsches irgendwo gegriffen“ blähte sich sein Bauch auf, „wie schwanger“. Dann auf Toilette platze er und im Becken lagen lauter Viecher „aber mit sone Fühler dran. Sind wohl geschlüpft. Hab davon sogar Bilder gemacht.“ Der 2. Absturz war erst vor n paar Tagen. Er habe da mit Gott seinen Frieden geschlossen. Aber jetzt geht’s wieder. Hat 400,- $ gekostet. Heute will er nochmal richtig einen saufen, aber dann ist Schluss. Zumindest für nen Tag. Is nötig. Ich hoffe, dass er dann wenigstens der leise Typ ist, wenn er zurückkommt.
In der Nacht merke ich, das es nicht der Typ ist, der nervt, sondern ein Paar im Nebenbungalow. Nach ein paar Tagen weis ich, das die beliebteste Art hier ist: Männchen jagt schreiendes Weibchen und das geht auch mal bis zum Morgen.

Als am nächten Tag Neil Young an mein Ohr dringt, schaue ich rüber und sehe den Pankower stehen und fragen, ob denn die Musik ok sei. Ich gehe rüber zu ihm, da ja heute seine trockene Phase beginnt, denke ich, bau ich ihn ein wenig auf und sage, das sein Job im öffentlichen Personentransport sich beißt mit seinem Freizeitverhalten. Er erwartet mich mit einer Flasche Cointreau auf dem Tisch. Das zählt er wohl nicht zum Alkohol. Jetzt beginnt der Typ mich zu nerven. Ob seiner Verantwortung, sagt er nur, das er zuhause im Dienst ja nicht trinkt. Abgründe! Er brauche einen Psychologen an seiner Seite, „so wie die Amis einen haben, den sie anrufen, wenn sie am Ende sind“. Soll für den auch noch der Steuerzahler aufkommen?
Er arbeitet ja nur n halbes Jahr. „Is eben Saison.“ Den Rest zahlt der Staat. – Na dann Prost!

Wir beschließen, uns auf eine Insel bringen zu lassen. Koh Ru. Das geschieht mit einem Fischerboot, das auf diese Fahrten ausgelegt ist. Es hat 2 Außenborder. Beruhigend zu wissen, denn wir haben in einer gedachten Linie Indien vor uns. Einer der Motoren wird uns schon heim bringen. Aber die Jungs sind routiniert und haben alles im Griff. Die Insel ist recht klein und wir durchqueren sie in ein paar Minuten. Auf der anderen Seite ist ein kleines Bambushütten – Resort. Reine Backpacker-Oase. Bedienung sind Europäer im Schlabberlook. Großes Schild: No Drugs! Fletziges Sitzliegen auf Kissen. Dann am Strand 10 Hütten mit Holzterrasse. Ende. Der Strandsand ist gelblich rot. Die Postkartenidylle überhaupt. Auf die Dauer langweilig – aber garantiert ohne Nervigkeiten. Denn nach 4 sind alle Besichtigter weg.

Meist klingt der Abend hier in Sianok Ville mit einem Strandspaziergang aus.
Es gibt, wie üblich an solchen Orten, unzählige Restaurants, die auf sich aufmerksam machen. Bei Lichte gesehen, fallen sie alle nicht auf. Aber abends beginnt ihre magische Veränderung. Rattan-Korbschalen mit riesigen Kissen locken zum Verweilen und der präsentierte Fisch ist verlockend. Dazu sympathische Kellner, die vom besten und preiswertesten Fisch überhaupt sprechen. Da kehrt man schnell ein. Aber welcher ist der Beste? Dazu sollte man ein paar Tips berücksichtigen:

Strand-Restaurant – Check

+ Vergleiche die Erscheinung deines Restaurant mit anderen. Nirgends wird das Tischtuch perlweiß sein. Aber du erkennst schnell die Schattierungen, die Nuancen der Sauberkeit im Vergleich mit den Nachbarn. Du must wissen, dass Küchenqualität hier selten identisch ist mit der optischen Erscheinung des Restaurants. Das sind hier 2 Paar Schuhe.

+ Wenn die Sitzgelegenheiten zu bequem sind, rechnen sie eher mit Snack–Gästen, haben aber immer eine Karte, die mehr reinschreibt, als man bieten kann. Man will ja locken.

+ gehe zum WC vor der Speisenbestellung. Du kommst fast immer an der Küche vorbei.
Werfe lächelnd einen Blick rein, das Personal lächelt zurück. Du hast jetzt das Herz gesehen. Eine dunkle Mittelalterküche ist hier ok. Unsere Vorfahren haben uns ja als Überlebensbeweis dagelassen.
Liegt aber Abfall, schmutziges Geschirr rum und alle haben die Ruhe weg, ist Vorsicht geboten.
Der gute Koch hat einen sauberen aufgeräumten Arbeitsplatz. Zuviel Ruhe kann auch heißen, dass vorn zwar Gäste sitzen, aber kein Essen nehmen und du bist nach Unzeiten der Erste. Das bedeutet:
Die Waren rufen nach Erlösung und die Mikroben nach dir.

+ Einheimische Küche ist immer besser als die Internationale. Hier ist der „Durchlauf“ an Speisen schneller und die Jungs wissen, was sie kochen. Zumal die meisten Gerichte mit Zwiebel , Knoblauch und Schärfe zubereitet werden, was ja bekanntlich Keimtöter sind.

+ Liegt Fisch aus, ist das die wahre Visitenkarte. Studiere ihn. Wie der Fisch, so der Rest. Er muss klare Augen haben, in denen du den Meeresgrund sehen kannst. Die Kiemen blutrot und nicht entfernt. (manchmal werden sie generell entfernt). Dann siehst du es an der OP – Stelle. Sie muss blutig sein. Hast du Zweifel, dann lass die eine Gabel oder ähnliches geben und fahre dem Fisch gegen die Schuppen. Sie müssen fest dran sein. Dann drück in das Fleisch. es muss sofort wieder zurückkommen. Bleibt es untern, kannst du ihnen nur noch einen schönen Tag wünschen.
Dieses Prozedere ist nicht peinlich. Auf dem Markt wird noch intensiver geprüft – es sagt aber, das du ihre versuchte Körperverletzung erkannt hast und wenn sie Moral haben, werden sie den Fisch aus der Präsentation nehmen.

+ Achte auf die Karte. Besser als das handgeschlagene Pergament auf dem mit Drachenblut das kulinarische Abenteuer beschrieben wird, ist die Tafel mit wenigen Gerichten bei nicht leerem Restaurant. Die paar Gerichte sind gut, weil der Koch darin Routine hat. Bei 125 Gerichten ist jeder am Ende. Der Koch mischt, kocht vor!! oder hat die Gerichte so vereinfacht, das du sie eh vergessen kannst.

+ Finger weg von Strandrestaurants voller Europäer. Bei westlicher Speisekarte mit „Schnitzel“ triffst du die, denen du ja eigentlich aus dem Weg gehen wolltest, aber mit Sicherheit keine gute Küche. Der Umsatz macht leidenschafts- und fantasielos, alles wird „Schema F“, so auch die Speisen. Oft kommt die Beschwerde: zu scharf, zu würzig – also kocht der einheimische Koch alles fade und platt und kriegt keinen „Ärger von Chef“.

+ Frag den Taxifahrer. Er mag zwar vom Laden dann Provision kriegen, kennt sich aber meist aus und wird sich nicht blamieren wollen. Er hat vielleicht den Fahrgast für morgen gewonnen.

+ Setze auf die Moral der Händler, Köche, Bungalowbesitzer und der anderen helfenden Hände. In ärmeren Ländern stimmt deren Moral in der Regel noch. Sie leben davon, das keiner sagt, er wurden bestohlen oder übers Ohr gehauen. Sie sind oft wie Freunde und haben wertvolle Ideen, die dich weiterbringen.

Die Reiseführer geben hier Preise für Unterkünfte an, die nicht mehr aktuell sind. Das ist auch verständlich. Herr Lose reist ja nicht wie Santa im Sekundentakt durch 3.000 Unterkünfte und überprüft sie ständig. Wird Erfolg in der Vermietung gemeldet, kommen andere, die es auch versuchen wollen. Die Preise steigen. In Sianok Ville gibt es noch ein Unterangebot an Zimmern, aber in der 2. Reihe wird Kapazität geschaffen.
Die auf dem wenigen freien Land ihre Bungalows in den Berg gehauen haben, sind meist Ausländer. Neuseeländer, Australier und Engländer. Sie schimpfen über die gestiegenen Preise, die die Traveller vergraulen. Aber der Kampf zwischen Individualtourismus und Massentourismus ist immerwährend. Hier ist zwischen Verdoppelung der Preise und Leerstand die Realität. In dem Krieg geht es auch um Träume der Erstentdecker, den Kampf um deren Umsetzung und dann der Ruin. Immer wieder sehe ich auf Reisen kindliche Naivität vom selbstgeschaffenen Paradies zerschellen an der Realität. Warum denken alle, wenn der Ort einladend, das es die Behörden und die Zukunft der Region auch ist?

Du fragst zu Hause, was du mitbringen kannst und erhältst oft die Antwort: „Ach – ne einfache Postkarte reicht schon.“ Der Versuch, dem Wunsche zu entsprechen, ist nicht selten ein Martyrium. In den wildesten Gegenden gibt es zwar Menschen, doch verschickt der Mongole-an-sich selten Ansichtskarten. Die Suche, selbst in einem Traveller–Ort wie Sianouk Ville, ist schlimm. Briefmarken zu den überall verkauften Karten gibt es nur im Postoffice und das gibtst in der Stadt nur einmal. Die Öffnungszeiten beschränken sich meist auf wenige Stunden am Tag. Aber nicht an allen Tagen. Die Ausnahmen stehen in keinem Reiseführer. So kommst du schnell mal mit den „Taxi–Suchfahrten“ für die Karte auf 2,5 Stunden und somit 18,- $. Na das sollte einem doch der Wunsch wert sein! Die Post hier, war auch optisch eher zu übersehen. War sie schon eingestürzt und verlassen oder wird da noch malocht? Das Gebäude war wohl noch aus französischer Zeit und eher eine Karawanserei. Lösung: Wir suchten ein Hotel und gaben Geld für den Taxiboten, der für 4,- $ alles übernimmt, außer unseren Sorgen, das die lieben Grüße nicht ankommen. Hat Gott die e-mails mit Dateianhang geschaffen?

Es macht hier Sinn nicht mit $ zu bezahlen, den der wird immer brutal aufgerundet. Es kostet alles glatte $. Auch das Taschentuch. Fragst du warum, sagt man dir mit nem Lachen: „No Money – No Honey“ – Ein mittlerweile sehr beliebter Spruch. Auch für die T-Shirt-Bedruckung.

Wir beschließen an einem Montag aufzubrechen. Der Sonntag ist auch hier der Tag, wo man in Problemsituationen nicht mit Hilfe rechnen kann. Wir wollen mit dem Taxi nach Vietnam aufbrechen. Bei der Abfahrt fällt mir auf, das hier recht viele Luxusgeländewagen in Pose stehen. Sie stehen in kleinen Gruppen und sind auf Hochglanz poliert. Hier werden wohl die Keyholders zusammen über die Zukunft der Region entscheiden.